Beim 1.Energieforum Rhein-Ruhr im Congress Centrum Oberhausen gab es einen ganzen Tag lang eine Menge zu sehen, zu staunen und zu lernen. Die Energiegenosschaft Rhein-Ruhr (EGRR) aus Dinslaken hatte diverse Fachleute zu einer umfangreichen Ausstellung sowie zu Diskussionsforen eingeladen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region, aber auch ganz normale Strom- und Gaskunden nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren. 

Mit Jazzmusik der Essener 'Lutzemanns Jatzkapelle' und einem Festakt eröffneten die Energiegenossen ihren Kongress. Schirmherr Professor Aron Teermann von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen verwies in seinem Vortrag auf den Anstieg der Erneuerbaren Energien, was innerhalb weniger Jahre zu einem Rückgang der Strompreise um rund 50 Prozent geführt hat. Leider, bemängelte der Fachmann, werde dieser Preis aufgrund des Börsenhandels durch die Stromanbieter nicht an die Verbraucher weiter gegeben.

In den anschließenden Vorträgen referierten zahlreiche Experten zu neuesten Entwicklungen auf dem Energiemarkt. Martin Kessler aus dem österreichischen Dornbirn präsentierte eine solarbetriebene Straßenlaterne mit LED-Technik. Die Leuchte könne auch ohne Sonne bis zu sechs Nächte brennen. Da die Lampe keine Stromleitung benötigt, sei sie Exportschlager auch in afrikanische Dörfer sowie nach Fernost. Jörg Heynkes erläuterte ein Pilotprojekt, das schon bald am Wuppertaler Arrenberg zu Null Prozent CO2-Ausstoß führen soll. Erstmals in Deutschland wird sich ein komplettes Stadtviertel dann mit Blockheizkraftwerk und anderen Energieformen selbst versorgen.

Wie man Energie, Zeit und damit Kosten sparen kann, demonstrierte Eckart Stender, Marketingstratege der Deutschen Post in Oberhausen. Er informierte über das papierlose Büro, vom dem aus zum Beispiel Briefe mit Rechnungen und Angeboten nur noch elektronisch auf die Reise gehen. Kleine und mittelständische Unternehmen konnten sich an den Ständen der Aussteller auch zur Entlastung von Energie- sowie Stromsteuer beraten lassen. Ferner ging es auch um die Finanzierung einer energetischen Sanierung von Häusern sowie die Gebäude-Thermografie. Besonders großen Andrang hatte der Workshop zu neuen Technologien der Wärme- und Stromerzeugung.

Im Foyer des Congress Centrums konnten Besucher der neuesten Generation eines Elektroautos unter die Motorhaube schauen. Vor der Halle war ein Parcours aufgebaut, den die Besucher auf einem Segway-Roller durchkreuzen konnten.

Der Tag klang mit einem Get together aller Akteure bei relaxter Livemusik aus. Das Team um EGRR-Chef Gerfried Bohlen zeigte sich zufrieden. Zwar waren die erwarteten Besuchermassen ausgeblieben, aber die Kontakte innerhalb der Energiebranche wurden intensiviert.

Die 2007 von Bürgern gegründete Energiegenossenschaft hatte ihr Ziel eines spannenden Kongresstages erreicht. Sie erhofft sich damit natürlich auch, ihr Netzwerk deutschlandweit weiter auszubauen. Die EGRR zählt inzwischen mehr als 4000 Genossenschaftsmitglieder.

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